Mobile Rettungsdatenerfassung

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Insgesamt 44 Rettungsfahrzeuge der Berufsfeuerwehr in der Landeshauptstadt Schwerin und dem Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Ludwigslust-Parchim sind seit Kurzem mit modernster Technologie zur Rettungsdatenerfassung ausgestattet.

Insgesamt 44 Rettungsfahrzeuge der Berufsfeuerwehr in der Landeshauptstadt Schwerin und dem Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Ludwigslust-Parchim sind seit Kurzem mit modernster Technologie zur Rettungsdatenerfassung ausgestattet. Das zukunftsweisende Projekt wurde durch die KSM Kommunalservice Mecklenburg AöR (KSM), das gemeinsame Kommunalunternehmen der Landeshauptstadt Schwerin und des Landkreises Ludwigslust-Parchim sowie das gemeinsame Rechenzentrum des kommunalen IT-Dienstleisters und der Rettungsdienste realisiert. Dadurch sind sowohl Notärzte und Notfallsanitäter als auch Krankenhäuser, die Integrierte Leitstelle Westmecklenburg (ILWM) und Kostenträger in puncto Patienten- und Abrechnungsdaten künftig deutlich effizienter aufgestellt. Bereits jetzt erfüllen die KSM und die ILWM die Anforderungen der ab Ende Mai 2018 in Kraft tretenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Somit sind die Patientendaten und die Daten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maximal geschützt.

Dem Projekt vorangegangen war vor Jahren schon die Erkenntnis, dass die Dokumentation von Patienten- und Behandlungsdaten auf Papier nicht mehr zeitgemäß ist. Um den gesetzlichen Auftrag der einheitlichen Dokumentation und gleichzeitig der Qualitätssicherung zu folgen, hat sich der Bedarf kristallisiert, die gesamte Prozesskette von der Alarmierung über die Einsatzdokumentation bis hin zur Abrechnung zu optimieren und zu digitalisieren. Zu diesem Zweck wurde eine App für den Rettungsdienst zu Datenerfassung entwickelt.

Die Vorteile der digitalen Variante liegen klar auf der Hand: Einsätze werden vollständig und übersichtlich dokumentiert, alle relevanten Daten können automatisiert mit den Kostenträgern ausgetauscht werden und gesetzliche Vorgaben werden bereits bei der Eingabe berücksichtigt.

zum Artikel in der SVZ